Sie sind nicht angemeldet.

Childhood

Can't you see that you will always be...

  • »Childhood« ist weiblich
  • »Childhood« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 202

Danksagungen: 984

  • Nachricht senden

1

Mittwoch, 12. Februar 2014, 06:45

Fans verklagen Jackson-Arzt

Gericht urteilt auf „emotionalen Schaden“
Fans verklagen Jackson-Arzt und erhalten einen Euro


Fünf Fans von Michael Jackson haben Skandalarzt Conrad Murray auf Schadenersatz verklagt – wegen emotionaler Schäden, die sie durch den Tod des „King of Pop“ erlitten haben wollen. Ein Gericht gab ihnen nun Recht – allerdings anders, als man vermuten könnte.

Ein Französisches Gericht hat fünf Michael-Jackson-Fans Entschädigung zugesprochen, berichtet der Sender BBC unter Bezug auf die Nachrichtenagentur AFP. Sie hatten geklagt, weil sie „emotionale Schäden“ durch Jacksons Ableben erlitten hätten, für dessen Tod der Arzt Conrad Murray verantwortlich gemacht wurde.

Der 60-jährige Kardiologe war im November 2011 wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen worden. Er erhielt eine Haftstrafe von vier Jahren, musste aber nur zwei absitzen. Es wurde im vergangenen Oktober wegen guter Führung entlassen. Murray hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt und dies mit Verfahrensfehlern begründet.

Ein Euro für jeden Fan

Die zwei Franzosen, zwei Schweizer und der Belgier waren alle Mitglieder des „Michael Jackson Community Fan Club“. Vor Gericht seien nach Angaben des Senders ärztliche Atteste und Zeugenaussagen zur Beweisführung herangezogen worden. Die fünf Fans bekamen vom Gericht jeweils einen Euro zugesprochen. „So weit ich weiß, ist das das erste Mal, dass der Begriff der emotionalen Schädigung in Zusammenhang mit einem Pop-Star anerkannt wurde“, sagte der Fan-Anwalt Emmanuel Ludot der Nachrichtenagentur AFP.

„Dr. Murray wurde dazu angehalten den symbolischen Euro zu bezahlen“, so Ludot. Die Entscheidung des Gerichtes in Orleans werde dem Arzt nun mitgeteilt. Die Bewunderer des King of Pop wollen nun die Mutter Jackson kontaktieren und bitten, sein Grab besuchen zu dürfen. Jackson war am 25. Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol gestorben, die Murray dem Sänger gegen dessen Schlaflosigkeit verabreicht hat

Quelle: http://www.focus.de/panorama/boulevard/g…id_3608092.html

:freu1: I'm so proud to say I love you Michael :freu1:


Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

blue_gangsta, Hissi, mj-maraki, mystery, Whisper

Huckzter

unregistriert

2

Mittwoch, 19. Februar 2014, 21:24

Sein Tod war schlimmer als mein Krebs
Myriam Humbert-Droz (49) ist eine von fünf Michael-Jackson-Fans, die Schmerzensgeld bekommen wegen des Tods ihres Idols.


Ich bin sehr zufrieden, sehr erleichtert über unseren Sieg. Ich hätte nicht damit gerechnet», sagt Myriam Humbert-Droz heute Mittag zu Blick.ch.

Gestern erfuhr sie aus den Nachrichten, dass ihr Kampf vor Gericht mit einem Sieg endete. Gemeinsam mit 33 anderen Fans hatte sie gegen Jacksons Leibarzt Conrad Murray geklagt, der an seinem Tod Schuld ist.

Die Kläger hatten ihre Klage damit begründet, dass ihnen wegen des Todes «seelisches Leid» wiederfahren ist. Fünf der Kläger erhielten vom Gericht im französischen Orléans recht und ein symbolisches Schmerzensgeld von einem Euro (Blick.ch berichtete).
«Wie ein Bruder, wie ein Freund»

Eine von ihnen ist die Neuenburgerin Myriam Humbert-Droz. Sie ist mehr als ein Fan von Michael Jackson. «Michael ist für mich wie ein Bruder, wie ein Freund. Als er starb, war das, als sterbe ein Familienmitglied. Auch nach dem Tod ist er für mich immer noch da. Ich höre ihn auch jeden Tag auf dem iPod.»

Als Myriam Humbert-Droz im Sommer 2009 vom Tod ihres Idols erfuhr, wollte sie es nicht wahr haben. «Im Bahnhof in Genf sah ich Leute weinen und sagen, dass Michael gestorben sei. Ich konnte es nicht glauben. Ich musste auf den Zug, aber ich konnte nicht einsteigen. Ich war geschockt. Zu Hause sah ich es dann im Fernsehen, da habe ich nur noch geweint», sagt Myriam am Telefon, ihre Stimme stockt. «Ich bin jetzt noch aufgewühlt, wenn ich daran zurückdenke.»

Die Todesnachricht fiel in eine schwere Zeit. Myriam litt an einem Tumor, musste Chemo- und Strahlentherapie über sich ergehen lassen, ihre Haare fielen ihr aus. «Der Tod von Michael hat alles nur noch schlimmer gemacht. Die Nachricht war schlimmer als mein Krebs.»
«Ich hasse Doktor Murray»

Eines Tages redet sie mit ihrer Freundin Myriam Walter, die Präsidentin der «Michael Jackson Community». Walter erzählt ihr von der geplanten Klage. «Ich sagte ihr sofort, dass ich mitmache. Doktor Murray ist Schuld an Michaels Tod. Ich hasse ihn.»

Ein Arzt bestätigte ihr danach schriftlich, dass sie unter dem Tod von Michael Jackson gelitten hatte. «Schon gleich nach dem Tod von Michael sagte mir mein Arzt, dass ich nicht gut aussehe.»
Ein moralisches Präjudiz

Den Krebs hat Myriam Humbert-Droz mittlerweile überwunden, nun widerfuhr ihr wegen ihres seelischen Schmerzes Gerechtigkeit.

«Das Urteil ist ein moralisches Präjudiz, ein richtungsweisender Entscheid», sagt Myriam Walter von der «Michael Jackson Community». «Murray hat nicht nur Michael Jackson verletzt, sondern auch seine Fans. Wir sind sehr froh, dass das Gericht das anerkennt.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/sein-to…-id2668533.html

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Childhood, mj-maraki, mystery, Whisper