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Whisper

Angelika

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 23:56

IRS gegen MJ Estate

IRS Vs. MJ Estate: ZEUGEN DER NACHLASSVERWALTUNG, 1. TEIL

Am Montag hat der Prozess der amerikanischen Steurbehörde begonnen. Verliert die Nachlassverwaltung Michael Jacksons, müssen diese 700 Millionen US-Dollar abgeben. Zum Auftakt stand John Branca im Zeugenstand und berichtete etwa vom Pepsi-Werbedeal und was “der Funk von 40’000 Jahren” im Song “Thriller” bedeutet.

Die U.S. Steuerbehörde IRS (Internal Revenue Service) schätzt den Markenwert Michael Jacksons zum Zeitpunkt seines Todes auf 161 Millionen Dollar. Das MJ Estate gab in ihrer Steuererklärung aber lediglich einen Wert von 2’105 Dollar an. Die Marke “Michael Jackson” (Name und Abbild) habe durch die Skandale stark gelitten und sei deswegen so tief gewesen. Nach dem tragische 25. Juni 2009 stieg der Markenwert wieder rasant in die Höhe. Und ist noch immer hoch – gemäss der Schätzung vom Wirtschaftsmagazin “Forbes” erwirtschaftete die Nachlassverwaltung im Jahr 2016 einen Umsatz von 825 Millionen Dollar. Das gesamte Vermögen vom MJ Estate dürfte derzeit über eine Milliarde betragen.

Wenn die Steuerbehörde IRS den Gerichtsfall gewinnt, so muss Michael Jacksons Nachlassverwaltung 500 Millionen Steuern nachbezahlen, zuzüglich 200 Millionen Dollar Strafgebühren. Dies gemäss dem “Wall Street Journal”. Während dem ersten Gerichtstag am Montag, 6. Februar, hat der MJ Estate Anwalt Howard Weitzman den Nachlassverwalter John Branca im Zeugenstand befragt. Der zweite Nachlassverwalter, der Afroamerikaner John McClain, bleibt dem Prozess aus gesundheitlichen Gründen fern. (Mehr über den zweiten Nachlassverwalter, der im Gegensatz zu John Brance im Hintergrund agiert, im Artikel zu John McClain vom “TeamMichaelJackson.com ”)

Während der rund 4 stündigen Befragung ging John Branca darauf ein, wieso er den Wert der Marke “Michael Jackson” im Juni 2009 so tief angegeben hat. Ausbleibende Albumveröffentlichungen und Tourneen, sowie der Kindsmissbrauchsprozess und weitere Skandale und Gerüchte in den Medien hätten MJs Markenwert ungeachtet von dessen Talent auf einen Tiefpunkt fallen lassen. Als der King of Pop starb, hätten seine Schulden ungefähr 400 Millionen Dollar betragen. (Dies gegenüber Michael Jacksons Besitzen, doch auch über den damaligen Wert von Michael Jacksons Anteil am Sony-ATV Katalog sowie MIJAC Musikkatalog, streiten sich IRS und MJ Estate.)

Auf seine Geschäfte mit Michael Jackson eingehend und wie sie die Marke “Michael Jackson” aufgebaut haben, berichtete Branca vom Werbedeal mit Pepsi für die Victory-Tour der Jacksons 1984. “Michael veranlasste mich im Vertrag festzuhalten, dass er nie mit einer Pepsi-Dose in seiner Hand zu sehen sein wird und er nie länger als drei Sekunden am Stück auf der Bildfläche zu sehen ist.” Bereits ein Jahrzehnt später sei die Arbeit für den King of Pop nicht mehr einfach gewesen. So sei nach dem Chandler-Skandal für die HIStory Tour kein grosser Sponsor gefunden worden.

Nach mehrere Jahren ohne für MJ zu arbeiten, habe er ihn nur etwas mehr als eine Woche vor dem 25. Juni 2009 getroffen und ihm bei diesem Treffen einige potentielle Ideen präsentiert.

Die Anwälte vom IRS verzichteten auf ein Kreuzverhör mit John Branca. Sie würden ihn wenn sie mit ihren Befragungen an der Reihe sind, wieder in den Zeugenstand berufen.

Am Ende des Nachmittages, nutzte der Richter die Gelegenheit und fragte John Branca, ob er mit dem Text von “Thriller” vertraut sei. “Was genau bedeutet ‘the funk of 40,000 years’?”

“Karma”, antwortete John Branca. Der Bericht vom “Hollywood Reporter” zum ersten Gerichtstag hier:

John Branca Takes the Stand in Michael Jackson Tax Trial

Quelle: jackson.ch , fortune.com, hollywoodreporter.com

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Donnerstag, 9. Februar 2017, 00:00

IRS VS. MJ ESTATE: ZEUGEN DER NACHLASSVERWALTUNG, 2. TEIL

Gestern hat ein Banker ausgesagt, der Michael Jackson zwischen 2007 bis 2009 beraten hat. MJ habe verzweifelt versucht, seine finanzielle Krise in den Griff zu kriegen und sich letztendlich deswegen auch auf die “This Is It” Konzerte eingelassen. Der Banker David Dunn wurde 2007 von Michael Jackson engagiert mit dem Ziel, den drohenden Bankrott abzuwenden, nachdem seine Finanzsituation durch den Missbrauchsprozess im Jahr 2005 aus dem Ruder gelaufen waren. Ungeachtet vom Arbeitsdruck, seien seine Kinder immer seine oberste Priorität gewesen, so David Dunn. Einmal habe er sogar eine sehr intensive Sitzung betreffend seiner persönlichen Finanzen unterbrochen, um sich um seinen sich krank fühlenden Sohn Blanket zu kümmern.

Ein Bericht zum zweiten Gerichtstag im Prozess zwischen der US-Steuerbehörde IRS und dem MJ Estate hier von “NY Daily News”:

Michael Jackson was on verge of bankruptcy before death, banker testifies in court

Quelle: jackson.ch , nydailynews.com

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Montag, 13. Februar 2017, 00:01

IRS VS. MJ ESTATE: ZEUGEN DER NACHLASSVERWALTUNG, 3. TEIL

Am dritten Prozesstag sprach Matt Forger über unveröffentlichte Musik und Vincent Chieffo über das Vorgehen der Nachlassverwaltung, das den Vermarktungswert Michael Jacksons auf den heutigen Stand brachte.

In einem Artikel zum kürzlich begonnenen Prozess der US-Steuerbehörde IRS gegen die Nachlassverwaltung, schätzt eine Vermögens-Juristin die Chancen der beiden Seiten ein. Laura Zwicker ist überzeugt, dass die Nachlassverwaltung einen bedeutenden Nachteil hat, da sie die Marke “Michael Jackson” in ihrer Steuererklärung mit einem Wert von nur 2000 Dollar angegeben haben. “Das macht überhaupt keinen Sinn. Sie kamen jetzt zurück und legen sich darauf fest, dass möglicherweise ein Wert von 3 Millionen realistischer sei.”

Der IRS schätzt den Markenwert Michael Jacksons zum Zeitpunkt seines Todes auf 161 Millionen Dollar. (Im Jahr 2013 machte der IRS noch eine Summe von 434,3 Millionen geltend.) Das MJ Estate gab in ihrer Steuererklärung einen Wert von 2’105 Dollar an. Die Nachlassverwaltung wird folglich alles daran setzen müssen, Michael Jacksons damaligen Markenwert mit negativen Argumenten zu bekräftigen. Dem steht entgegen, dass sich der Konzertveranstalter AEG Live für das Jahr 2009 auf Millionen-schwere Comeback-Pläne eingelassen hat.

Laura Zwicker denkt, dass der verantwortlliche Steuer-Richter Mark Holmes am Prozessende betreffend Markenwert einen Betrag festlegen wird, der irgendwo zwischen den 3 und den 161 Millionen liegt. Es handelt sich um einen Prozess ohne Jury.

Der Artikel mit den Einschätzungen auf “Accounting Today”: Court hears IRS dispute over value of Michael Jackson estate

Der Markenwert ist der Wert, worüber sich MJ Estate und IRS am wenigsten einig sind. Die Steuerbehörde hatte den Gesamtwert von Michael Jacksons Nachlass (inklusive Besitzümer) zum Zeitpunkt seines Todes von 7 Millionen auf 1.32 Milliarden korrigiert. Demzufolge fordert der IRS vom MJ Estate eine Steuernachzahlung von 505,1 Millionen zuzüglich Strafzahlungen in der Höhe von 196,9 Millionen Dollar.

Am Montag hatte Avram Salkin in Vertretung vom MJ Estate in seinem Eröffnungsplädoyer geltend gemacht, dass die Steuerbehörde nicht nur den Markenwert (der tatsächlich 3 Millionen betragen habe), sondern auch den Songkatalog MIJAC mit 90 Millionen und Jacksons hälftigen Anteil an Sony/ATV mit 200 Millionen überbewertet habe. Weitere Streitpunkte sind beispielsweise ein 2001 Bentley Arnage und Rechte an den Masteraufnahmen der Jackson 5.

Am dritten Verhandlungstag hat der Soundingenieur Matt Forger über das Argument vom IRS gesprochen, wonach die vom King of Pop hinterlassenen unveröffentlichte Songs 8 bis 10 Alben füllen würden. Diese Spekulation sei in der Annahme entstanden, dass sämtliche dieser unbekannten Songs veröffentlichungswürdig seien. Dem sei aber nicht so, da viele Tracks nur “Aufnahmen von Bruchstücken von Songs sind”. Zudem seien viele der Songs unveröffentlicht geblieben, da sie MJs Ansprüchen nicht genügten.

Anschliessend sagte am Mittwoch der Co-Vorsitzende von Greenberg Traurig LLP’s, Vincent Chieffo, über die Bemühungen vom MJ Estate nach dem 25. Juni 2009 aus. Er wurde von John Branca und John McClain kurz nachdem diese als Nachlassverwalter eingesetzt wurden, zur Mitarbeit beauftragt, um das geistige Eigentum Michael Jacksons zu beschützen und zu vermarkten.

Als Michael Jackson starb, habe dieser in den USA nur zwei aktive registrierte Marken gehabt. Vincent Chieffo wurde auch zu einem Schreiben an Laurence Nimmer befragt, der eine unauthorisierte Michael Jackson Dokumentation erstellt hatte und dieser verkaufte. Die Nachlassverwaltung forderte von Nimmer, dies zu unterlassen. (“The Untold Story of Neverland”) Larence aka Larry Nimmer hatte im Prozess 2005 für die Verteidigung von Michael Jackson gearbeitet.

Der Artikel von Law360 hier (Registrierung notwendig, nach einer Testphase zahlungspflichtig):

Greenberg Atty Explains Michael Jackson Estate’s IP Moves

Quelle: jackson.ch , law360.com, accountingtoday.com

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Samstag, 18. Februar 2017, 20:18

IRS VS. MJ ESTATE: ZEUGEN DER NACHLASSVERWALTUNG, 4. TEIL

Diese Woche haben am Mittwoch ein Bewertungsexperte und am Donnerstag der mysteriöse Thome Thome ausgesagt, der für eine kurze Zeit MJs Manager war.

Beim Prozess in Los Angeles vom IRS, wurde von der Verteidigung der Nachlassverwaltung Jay Fishman in den Zeugenstand berufen. Der Experte startete seine Karriere als Gutachter von kleinen Unternehmen und wurde später zu einem Experten in der Bewertung von Namens- und Lizensrechten von Berühmtheiten wie Muhammad Ali oder Marilyn Monroe. Fishman bezeichnete den Wert von Michael Jacksons Marke im Jahr 2009 als „nuklearen Winter“, obwohl er eine Entertainment-Ikone gewesen sei, so hätten ihm die Skandale doch unrepabel zugesetzt.

Bei der Aussage von Thome Thome am Donnerstag, sagte der frühere Manager Michael Jacksons aus, dass im Juni 2009 von Nike, Sony und weiteren Lizensierungs-Deals in Arbeit waren. Der umstrittene „Dr. Thome Thome“ wurde vor einigen Jahren vom Estate verklagt, da er MJ mit betrügerischen Absichten getäuscht habe, um diesem unvorteilhafte Management-Vereinbarungen schmackhaft zu machen.

Im Kreuzverhör mit dem IRS-Anwalt Sebastian Voth, zählte Thome einige geplante Deals auf. Darunter: „Moonwalk“-Turnschuhe von Nike, Pläne für eine Broadway-Show, die auf dem Musikvideo von „Thriller“ basiert hätte, in Zusammenarbeit James Nederlander von The Nederlander Organization, ein Plan für eine Animations-TV-Show „Thriller“, ein Plan mit Sony um ein Videogame mit dem Thema MJ zu entwickeln, sowie Vorbereitungen für eine Cirque du Soleil Show. Obwohl keine Verträge unterschrieben waren, hätten Sony und Nike für die Projekte grünes Licht gegeben, so Thome. Betreffend Cirque du Soleil sei er nur mit einem Mann namens Jack Wishna in Kontakt gewesen, der vorgab, die Interessen von Cirque du Soleil zu kennen. Ein direkter Kontakt habe nie bestanden. (Erst nach MJs Tod wurden die Shows „Immortal“ und „One“ entwickelt.) Im Juni 2009 habe Michael Jackson abgesehen von Musiklizenz-Verträgen mit Sony und Warner/Chappell, keine weiteren Lizensierungs-Deals vorweisen können.

Thome sagte aus, dass er Michael Jackson von Mitte 2008 bis am 25. Juni 2009 gemanagt habe. Dass ihm von MJ gekündigt wurde und er dennoch weiterhin in MJs Umfeld aktiv war, wird im Bericht von „Law360“ nicht erwähnt.

Jutta Müller hatte nach Michael Jacksons Tod für jackson.ch recherchiert und ihre Gedanken zu den mysteriösen Vorgängen im Jahr 2009 aufgeschrieben. Dabei hat sie sich auch mit Thome Thome auseinandergesetzt. Hier die brisanten Vorkommnisse, darunter die in letzter Minute abgeblasene Neverland-Auktion:

Dr. Thome THome – wer ist das?

Die Artikel von „Law360“ sind auf der Seite zum Prozess von MJ Vibe eingebettet (nach unten scrollen): IRS vs. The Estate of Michael Jackson

Da die Steuerbehörde IRS ihre ursprüngliche Einschätzung von Michael Jacksons Markenwert und Vermögen zu seinem Todeszeitpunkt vor dem Prozess nach unten korrigierten, ist unklar, wieviel die Nachlassverwaltung tatsächlich an Strafe bezahlen muss, falls sie auf ganzer Linie verlieren. Zum Zeitpunkt der Anklageerhebung war von 505,1 Millionen Steuernachzahlungen und von 196.9 Millionen für Bussen die Rede.

Quelle: jackson.ch , law360.com, mjvibe.com, mjjcommunity.com

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Dienstag, 21. Februar 2017, 21:11

DICKE LUFT ZWISCHEN THOME THOME UND HOWARD WEITZMAN

Ein Bericht vom „Hollywood Reporter“ beschreibt die aggressive Stimmung zwischen Manager Thome Thome und dem Anwalt der Nachlassverwaltung Howard Weitzman. So kam auch die Entlassung zur Sprache und dass Thome Thome für Colony Capital arbeitete, die damals Schuldscheine von MJ übernommen hatten.

„Wer ist hier vor Gericht. Ich oder die Nachlassverwaltung?“, schnaubte Thome Thome vergangene Woche nur, als ihn Howard Weitzman darauf ansprach, dass er vor Michael Jacksons Tod als Manager durch Frank Dileo ersetzt worden sei. (Thome hingegen behauptet, bis am 25. Juni 2009 Michael Jacksons Manager gewesen zu sein.) Weitzman wollte auch wissen, wieso er Doktor genannt werde.

Als Thome Thome im Jahr 2008 für Michael Jackson zu arbeiten begann, koordiniert er den Aufkauf eines Darlehens, für das die Neverland Ranch als Sicherheit hinterlegt war. Gemäss Thome Thome habe ihn MJ wegen seiner Beziehung zum Vorsitzenden von Colony Capital, Tom Barrack, ins Boot geholt. Zu dieser Zeit habe er monatlich von Colony Capital 20 000 Dollar ausbezahlt erhalten zuzüglich der Anteile an Geschäften, in die er involviert gewesen sei.

Hier der Bericht von Hollywood Reporter:

Michael Jackson’s Ex-Manager Takes the Stand in Tax Trial

Ältere Informationen von Jutta Müller, hier: Dr. Thome THome – wer ist das?


Quelle: jackson.ch , hollywoodreporter.com

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Gabi-Maus

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Donnerstag, 9. März 2017, 15:00

URTEIL WIRD ERWARTET

Am 23. Februar wurde in den Medien zuletzt vom Prozess der Steuerbehörde gegen die Nachlassverwaltung berichtet. Ein Experte hatte ausgesagt, die negative Auswirkung der Kindsmissbrauchsvorwürfe sei überbewertet worden. Es war die dritte und letzte Prozesswoche. Jetzt wird das Urteil erwartet.

Bereits Dr. Thome Thome hatte auf Einladung von der Steuerbehörde IRS in Los Angeles ausgesagt. (Wir hatten die Meldung fälschlicherweise mit „Zeugen der Nachlassverwaltung“ betitelt.) Am Donnerstag, 23. Februar, trat der Vorsitzende von Consor Intellectual Asset Management, Weston Anson, in den Zeugenstand.

Er bekräftigte die Annahme der Steuerbehörde, wonach der Vermarktungswert Michael Jacksons zum Zeitpunkt seines Todes 161 Millionen betragen habe. Weston Anson sagte, dass er seinen Sohn im Jahr 1995 nicht zu Michael Jackson aufs Hotelzimmer gelassen hätte, sich diese Situation im Jahr 2009 aber geändert hatte, da MJ im Prozess 2005 in allen Anklagepunkten freigesprochen wurde. „Ich denke offen gesagt, die Angelegenheit mit dem Kindsmissbrauchsvorwurf wurde überbewertet“, so Anson. „Auf eine Art wird Michael Jackson immer ein junger Mann mit einem grossartigen Talent sein, dessen Talent sich nie verringerte, und aus diesem Grund werden sein Name und Abbild immer vermarktbar sein.“

Seit dem Bericht über die soeben kurz erwähnte Aussage, wurde vom Prozess in keinem Medium berichtet. In der dritten Prozesswoche fanden die abschliessenden Anhörungen an, die für das MJ Estate Millionenschwere Folgen haben könnten. Der Steuerrichter Mark Holmes arbeitet derweil an einem Urteil.

Quelle: jackson.ch , law360.com, mjjcommunity.com, mjvibe.com, teammichaeljackson.com

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Samstag, 22. April 2017, 15:27

IRS VS. MJ ESTATE: MJ-ANWÄLTE KONTERN

Die Anwählte von MJs Nachlassverwaltung möchten, dass die Einschätzungen von einem Finanzexperten nicht berücksichtig werden, da dieser unter Eid gelogen habe. Bis der Richter ein Urteil im Millionen-Prozess fällt, könnte gemäss Experten über ein Jahr verstreichen.

Die Anwählte von Michael Jacksons Nachlassverwalter haben den zuständigen Richter im Steuerprozess darauf hingewiesen, dass der Finanzexperte Weston Anson im Kreuzverhör mit ihrem Anwalt Howard Weitzman zugegeben habe, zuvor unehrliche Aussagen gemacht zu haben. Die Zeugenaussagen hatten im Februar stattgefunden.

Die Nachlassverwaltung Finanzexperte Weston Anson Befangenheit vor, da er bzw. seine Firma bereits zuvor für den Internal Revenue Service (IRS) gearbeitet habe in einer Angelegenheit betreffend Whitney Houston. Weston Anson hatte dies anfangs vor Gericht verneint und dann im Kreuzverhör zugegeben, dass „es keine ehrliche Antwort“ gewesen sei. Er berief sich auf seine Geheimhaltpflicht. Die Anwälte vom MJ Estate meinen aber, er hätte die Whitney Houston spezifischen Frage auch einfach nicht beantworten können, anstatt zu lügen und zu sagen, er hätte „nie“ für den IRS gearbeitet.

Der Artikel hierzu: Michael Jackson’s lawyers claim IRS’ witness perjured himself

Quelle: jackson.ch , nydailynews.com